Yesss, du hast ein Pole Dance Fotoshooting gebucht! Erst warst du auch Feuer und Flamme, doch jetzt hast du etwas Bammel davor? Oder hattest du zwar schon mehrere Fotoshootings im Pole Dance, möchtest jetzt aber noch besser vorbereitet an die Sache herangehen? Anlässlich des letzten Fotoshootings vom Freigeist Studio mit Jasmin Haas habe ich meine Vorbereitung dokumentiert. Hier findest du alles zur Packliste für dein Pole Dance Fotoshooting, über die besten Posen bis hin zu allem, was du sonst noch wissen musst.

Varianten eines Fotoshootings mit Pole Dance

Je nachdem, was für eine Art von Shooting du gebucht hast, sieht die Vorbereitung auch etwas anders aus. Hast du über ein Polestudio oder eine*n extra Pole-Fotograf*in gebucht, musst du dich nur um dich selbst, dein Outfit, deine Posen und deine Tasche kümmern.

Organisierst du das Shooting selbst, gilt es zusätzlich noch, die richtige Location zu finden, die Pole dorthin zu transportieren und, und, und.

Die perfekte Packliste für dein Pole Dance Fotoshooting

Dein Fotoshooting im Pole Dance steht an und du bist schon ziemlich aufgeregt? Das kann ich gut verstehen. Ich bin auch immer sehr nervös, bevor ich zu einem Shooting gehe. Damit du den Kopf frei hast und vor lauter Aufregung nicht noch etwas vergisst, habe ich dir eine Packliste zusammengestellt. Speicher dir die Pole Dance Fotoshooting Packliste einfach ab oder drucke sie aus. So geht bestimmt nichts mehr vergessen. Extra-Tipp: Packe deine Tasche schon am Abend vor dem Fotoshooting. Das ist stressfreier und sollte noch etwas fehlen, hast du noch genügend Zeit es aufzutreiben.

Deine Packliste für das Pole Dance Fotoshooting:

  • Weite, lockere Kleidung für vorher und für zwischen den Fotos
  • Socken und Unterwäsche sollten keine engen Nähte haben, damit sie nicht einschneiden und du auf den Fotos keine unschöne Abdrücke hast
  • Je nach Wetter und Location eine dicke Jacke, warme Jogginghose, dicke Socken und weite Stiefel
  • Flip Flops oder andere Schlappen, damit deine Füße beim Shooting sauber bleiben
  • Ein kleines Handtuch für deine Füße, eines zum Saubermachen der Pole und evtl. eines für dich
  • Polereiniger
  • Gripmittel
  • Stilles Wasser und leicht verdauliche Snacks wie Nüsse, Bananen, Reiswaffeln,… (am besten solche, von denen du sicher keinen Blähbauch bekommst)
  • Make-Up Entferner und Wattepads, sollte etwas verschmieren
  • Bürste und Haarspray
  • Ersatz Make-Up
  • Dein Kostüm oder Outfit
  • Wechseloutfits
  • Accessoires, die du verwenden möchtest (Zum Beispiel Flügel, Tücher, Hut,…)
  • Deine Vorbereitungsnotizen (welche Posen, wo du welches Outfit tragen möchtest,…)
  • Eine Begleitperson, die dich korrigieren kann, dich in die richtige Position drehen kann, dich motiviert,…

Ganz schön viel, oder? Doch keine Sorge: In einer großen Tasche findet das alles locker Platz. Außer deine Begleitperson. Am coolsten ist es, wenn du deine Pole Buddies mitnimmst und diese vielleicht auch ein Shooting gebucht haben. So könnt ihr euch gegenseitig unterstützen, euch vielleicht sogar abwechseln und vorher bereits zusammen üben.

Das passende Outfit für ein Pole Dance Fotoshooting

Das perfekte Outfit für eine Fotoshooting Pole Dance soll gut sitzen, schön aussehen und dich richtig gut fühlen lassen. Lasse dir also etwas Zeit mit der Wahl und probiere mehrere Outfits an oder nimm einfach dein Lieblings-Pole Outfit. Glitzer, Bodys, Schwarz und Weiß gehen eigentlich immer. Auch Kostüme sind cool, wenn sie zur Location passen. Deiner Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

Wichtig: Probiere deine gewählten Posen vor dem Shooting am besten in deinen Outfits aus. So verrutscht nichts und du kannst dich richtig wohlfühlen.

Die besten Pole Shooting Posen

Welche Posen mache ich bloß? Das ist neben dem Outfit wohl die schwierigste Entscheidung vor einem Pole Dance Fotoshooting. Egal, ob du Anfänger*in oder Fortgeschritten bist: Es gibt auf jeden Fall ganz viele tolle Pole Shooting Posen, die du sicher hinbekommst.

Einfach ist oft am schönsten

Die einfachen Posen sind oft die schönsten Pole Shooting Posen. Denn so kannst du…

  1. Dein Gesicht relativ entspannt lassen
  2. Dich auch noch auf die Anweisungen konzentrieren und die schönste Shape finden
  3. Die Pose lange halten bis das Foto im Kasten ist
  4. Dein Outfit oder deine Haare zur Not auch nochmal zurechtzupfen

Was einfache Posen sind, hängt natürlich von deinem Level ab. Alle Varianten von Seats, Climbs und Holds sehen jedoch immer gut aus und sind schon nach einigen Monaten Pole-Erfahrung machbar. Auch eine schöne Pose neben der Pole, entweder stehend oder eine Handstand Variante, sehen immer richtig schön aus.

Ich persönlich finde die meisten kopfüber Pole Posen nicht so geeignet für ein Shooting. Irgendwie läuft der Kopf immer rot an, das Gesicht sieht komisch aus und die Haare hängen meist seltsam rum. Wenn du eine Kopfüber-Pose machen willst, übe sie am besten vor dem Spiegel und gehe sicher, dass du dein Gesicht entspannt lassen kannst. Oder finde eine Variante, bei der du dein Gesicht mit den Haaren oder deinen Armen bedecken kannst. Das geht zum Beispiel super beim Butterfly oder bei Handständen.

Bedenke bei der Wahl der Posen auch, dass du je nach Location ziemlich weit hochklettern musst. Du solltest die Posen also auch aus dem Aerial Invert oder aus dem Klettern beherrschen.

Übersicht deiner Pole Shooting Posen

Lege dir am besten einen Ordner – digital oder analog – an, in dem du regelmäßig deine liebsten Pole Shooting Posen abspeicherst. Dann kannst du ca. zwei Wochen vor dem Shooting deine Sammlung durchgehen und dir konkrete Posen raussuchen und üben. Lege deine Favoriten übersichtlich ab, sodass du beim Shooting jederzeit draufschauen kannst und nichts vergisst. Ich schreibe mir sogar pro Pose raus, in welchem Outfit und in welcher Location ich die Pose machen will – aber das ist mein innerer Planungsfreak. Ganz so detailliert musst du dich also nicht vorbereiten. Außer du bist wie ich der Typ dafür. 

Sonstige Vorbereitung für ein Fotoshooting Pole Dance

Schnell noch eine Crash Diät oder den neuen Selbstbräuner ausprobieren? Oder am Tag vorher die Pole Shooting Posen noch stundenlang perfektionieren? Bloß nicht. Eine Crash Diät ist nicht nur ungesund, du hast auch am Tag des Shootings weniger Power und siehst im schlimmsten Fall fahl und müde aus. Das sind die ein, zwei Kilos weniger wirklich nicht wert. Lies dir hierzu gerne auch meine 8 Last Minute Tipps für den Sommer durch.

Auch Experimente in deiner Beautyroutine solltest du am Tag vorher besser nicht mehr machen. Probiere die neue Frisur, den Selbstbräuner oder was dir sonst noch einfällt, lieber bereits ein paar Tage vorher aus. So vermeidest du komische Flecken oder Haarnotfälle. Glaube mir, ich spreche da aus Erfahrung. Ich hatte am Abend vor einem Shooting eine neue Haarkur ausprobiert und meine Haare sahen am nächsten Tag eklig spröde und strähnig aus. Nur der Friseur konnte es retten.

Die Trainingseinheit am Abend vor dem Shooting solltest du auch lieber etwas ruhiger angehen. Denn so ein Pole Dance Fotoshooting kostet ganz schön viel Kraft und macht eh schon Muskelkater. Mit einem zu intensiven Training vom Vortag also keine gute Idee.

Du willst beim Pole Dance Fotoshooting aber so gut wie möglich aussehen? Das wollen wir wahrscheinlich alle. Beginne lieber zwei Wochen vorher mit der Vorbereitung, verzichte auf stark blähende und sehr salzhaltige Lebensmittel und mache ein paar kleine Workouts, die deine Muskeln hervorheben. Inspiration gefällig? Mach bei meiner 6 Tage, 6 Minuten Sixpack Challenge mit. Mit den kleinen Workouts definierst du deine Bauchmuskeln nochmal richtig schön und kannst sie beim Fotoshooting zur Schau stellen.

Beim Pole Dance Fotoshooting

Es ist soweit: Der große Tag ist da. Deine Vorbereitung hat sich ausgezahlt und du kannst hoffentlich mit einem kühlen Kopf in das Fotoshooting gehen. Hast du ein Fotoshooting bei eine*r Fotograf*in mit Pole Dance oder Pole Shooting Erfahrung gebucht, kannst du dich jetzt so richtig entspannen. Er oder sie wird dich an die Pausen erinnern, die besten Winkel finden und weiß, worauf zu achten ist. Hast du ein Shooting bei einer Fotograf*in, die zum ersten Mal Polefotos macht, solltest du etwas mehr mitdenken. Hier kommen auch wieder deine Begleitpersonen ins Spiel.

Pausen nicht vergessen

Auch wenn du „nur“ eine halbe Stunde oder Stunde Shooting hast und sonst ja weitaus länger trainierst: Ein Pole Dance Fotoshooting ist eine ganz andere Belastung als eine Trainingsstunde. Achte daher auf kleine Pausen zwischendurch. Trinke einen Schluck, atme durch und wische deine Hände ab.

Spaß haben und es nicht zu ernst nehmen

Das Wichtigste beim Pole Dance Fotoshooting ist natürlich, dass du Spaß hast. Schließlich ist Pole deine Lieblingssportart und du hast das Fotoshooting wahrscheinlich gebucht, um diese Leidenschaft festzuhalten. Oder etwa, um auf Instagram anzugeben? 😉

Nimm dich deshalb nicht zu ernst. Sollte eine Pose mal nicht klappen, dein Outfit verrutschen oder sonst etwas Unvorhergesehenes passieren. Bleib cool, lache kurz drüber und mache einfach weiter. Du hast es drauf und deine Fotos werden auch genau so aussehen 😊

Spinning und Static Pole nutzen

Spreche dich hier unbedingt mit deiner Fotograf*in ab. Er oder sie wird dir sagen können, ob du eine Pose besser an der Spinning oder Static Pole machen solltest. Einfache Posen sehen an der Spinning Pole oft richtig schön aus, weil deine Haare wehen und ganz neue Winkel entstehen. Schwere Posen fühlen sich hingegen an der Static oft sicherer an. Entscheidet also gemeinsam, wie ihr das Foto machen wollt.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem nächsten Pole Dance Fotoshooting. Hast du noch Tipps, die ich vergessen habe? Kommentiere hier unter dem Beitrag und teile sie super gerne mit uns 😊

Möchtest du meine Pole Dance Fotoshotting Ergebnisse sehen? Dann schaue unbedingt auf meinem Instagram Kanal @sarahrodemer vorbei und speicher dir die einfachen, aber schönen Posen ab.

 

 

Wird verarbeitet...