Du denkst, Fitnessziele sind nur was für Profisportler*innen? Oder trainierst bisher einfach drauflos, ohne dir wirklich darüber im Klaren zu sein, ob dein Training zu deinen ungefähren Wünschen passt? Dann solltest du hier unbedingt weiterlesen. Ich zeige dir, warum Fitnessziele wichtig für deinen Trainingserfolg sind – egal ob du Anfänger*in oder Fortgeschritten bist. Danach wirst du genau wissen, warum du dir Fitnessziele setzen solltest und wie du das am besten angehst.

Ohne Ziele erreichst du wahrscheinlich nicht das, was du willst

Kennst du den Spruch: Ein Traum ist ein Ziel ohne Plan? Damit es nicht beim Träumen bleibt, musst du wissen, wo du hinwillst. Dabei ist es ganz egal, was dein Fitnessziel ist. Ob du deiner Gesundheit etwas Gutes tun willst, auf einen Wettkampf hintrainierst, eine bestimmte Übung können willst oder ein bestimmtes Aussehen erreichen willst: Hauptsache du hast eins und weißt, warum du trainierst.

Denn nur so kannst du dein Training entsprechend planen und zielgerichtete Sporteinheiten machen. Zusätzlich hilft ein Ziel stark bei der Motivation, beim Dranbleiben und ein Gefühl von Sinnhaftigkeit in dein Training zu bringen.

Da ein Fitnessziel so wichtig ist, beginnt jede professionelle Trainingsplanung damit. Personal Trainer*innen, Coaches von professionellen Athleten und Sportärzt*innen beginnen immer damit, ein Ziel mit dir zu definieren, bevor sie dir Empfehlungen und konkrete Trainingseinheiten erstellen. Also, auch wenn du nicht mit professioneller Unterstützung trainierst, solltest du diesen Vorteil unbedingt für dich nutzen.

Mehr Motivation und Klarheit durch Ziele

Ein Ziel motiviert, auch wenn die Lust aufs Training mal nicht ganz so groß ist. Das kennst du vielleicht auch aus anderen Lebensbereichen: Mit einem Ziel vor Augen, rafft man sich eher auf und weiß genau, was zu tun ist.

Wie kommt man nach Berlin?

Fitnessziele sind wie dein Navigationsgerät. Du fährst schließlich auch nicht einfach drauf los, ohne zu wissen, wo du eigentlich hinwillst. Wahrscheinlich setzt du dich immer mit einem Ziel ins Auto. Nur so kommst du auch an.

Die Art des Trainings variiert je nach Ziel

Ein wichtiges Konzept in der Trainingswissenschaft ist die Spezifität des Trainings. Jede Art von Training führt zu einer bestimmten Anpassung des Körpers. Möchtest du stärker werden, musst du zum Beispiel Krafttraining machen. Wenn du einen Marathon laufen willst, musst du laufen gehen. Möchtest du etwas für deine Gesundheit tun, brauchst du eine Mischung aus beidem.

Du siehst also: Ohne ein Fitnessziel ist es schwer zu entscheiden, was du eigentlich machen sollst. Deswegen kannst du nur mit einem Ziel effizient und effektiv trainieren.

Dein Trainingsplan ist von deinem Ziel abhängig

Hast du dich für ein Fitnessziel entschieden, lassen sich Fragen wie der Trainingsumfang, die Trainingsintensität und so weiter viel leichter beantworten. So trainierst du nicht mehr planlos vor dich hin, sondern arbeitest ganz konkret an dem, was du erreichen willst.

Nur mit Ziel kannst du deine Trainingsfortschritte messen

Ein Zeil zu haben und darauf hinzuarbeiten macht außerdem richtig viel Spaß. Du kannst so regelmäßig deine Fortschritte messen und siehst genau, wie du besser wirst.

Trainingsziele verbinden

Dir fehlen bisher noch Gelichgesinnte beim Training? Mit einem Fitnessziel wird das bald nicht mehr so sein. Denn gemeinsame Ziele verbinden. Du wirst merken, dass du bald andere kennenlernen wirst, die ähnliche Ziele wie du verfolgen und so eine wunderbare Gemeinschaft entsteht. Das hilft noch einmal mehr bei der Motivation und beim Spaß am Training.

Gewohnheitsbezogene vs. Ergebnisorientierte Ziele

Super! Nun weißt du, warum du dir Fitnessziele setzen solltest. Aber wo fängst du am besten an? Ziele können grob in zwei Kategorien unterteilt werden: Die gewohnheitsbezogenen Ziele und die ergebnisorientierten.

Gewohnheitsbezogene Ziele haben wie der Name schon sagt, mit Gewohnheiten oder Routinen zu tun. Diese sind besonders Alltagstauglich und ideal für Anfänger*innen geeignet. Hier geht es darum, was du regelmäßig machst und dein Verhalten zu ädern. Beispiele sind, jeden Tag um 7 Uhr aufzustehen, um 15 Minuten Yoga zu machen oder langsam zu essen. Wie du solche Ziele am besten erstellst, zeige ich dir in diesem Habit Planer für 0€.

Ergebnisorientiere Ziele haben ein bestimmtes Resultat. Das kann eine gewisse Übung oder Zeit sein. Beispiel für diese Art von Zielen sind 10 km in unter einer Stunde zu laufen oder einen Handstand zu können.

Beide Arten von Zielen haben ihre Berechtigung. Mache dir kurz bewusst, was du erreichen willst und welches Ziel dafür besser passt.

So setzt du am besten deine Fitnessziele

Vielleicht weißt du jetzt schon ganz genau, was dein Ziel ist. Falls nicht, kannst du diesen Ablauf zur Zielsetzung befolgen.

Das Endziel

Zunächst darfst du groß träumen. Wie sieht dein ideales Leben aus? Wie willst du dich jeden Tag fühlen? Was willst du in deinem Leben unbedingt erreichen? Diese Ziele dürfen erstmal richtig groß sein und können auch erst in 10 Jahren oder mehr liegen.

Spezifische Jahres-, Quartals- und Monatsziele

Von diesem großen Ziel kannst du kleinere, spezifische Ziele ableiten. Diese kannst du nach der SMART Methode formulieren. Schreibe dir Jahres-, Quartals- und Monatsziele auf, die spezifisch, messbar, motivierend, realistisch und terminiert sind. Nun hast du Fitnessziele, die dir die Erreichung dieser einfacher machen!

Monatsziel in konkrete Action Steps runterbrechen

Aus deinem Monatsziel kannst du dir nun ganz konkret einen Trainingsplan erstellen und dir alle Einheiten gleich in deinen Kalender eintragen.

Beispiele für Fitnessziele

Typische Fitnessziele für Anfänger sind der erste Klimmzug oder die erste Liegestütz. Beliebt sind außerdem Ziele in Bezug auf die Ernährung, wie zu jeder Mahlzeit eine Portion Obst und Gemüse essen, jeden Tag mindestens zwei Liter trinken oder weniger Zucker essen.

Beliebte Fitnessziele für Fortgeschrittene sind zum Beispiel Spagat lernen, einen Handstand können oder die eigene Bestzeit im Laufen zu verbessern.

Fitnessziel gesetzt – was jetzt?

Du hast es geschafft: dein Fitnessziel ist klar. Dann geht es jetzt ans Training. Das Wichtigste ist nun, dranzubleiben und dir dein Ziel immer wieder vor Augen zu führen. Um das zu schaffen, brauchst du einen Trainingsplan.

Falls du rund um den Jahreswechsel auf diesen Beitrag gestoßen bist, lies dir unbedingt auch meine Tipps für Neujahrsvorsätze durch.

So erreichst du deine Fitnessziele

Dir ist noch nicht so ganz klar, wie du von deinem Fitnessziel zu deinem Trainingsplan kommst? Mehr dazu findest du im nächsten Blogbeitrag. Hier dreht sich alles drum, warum du unbedingt einen Trainingsplan haben solltest, um deine Fitnessziele zu erreichen. Und wie dieser aussieht.

 

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